Peking (BoerseGo.de) – Analysten der Deutschen Bank weisen in einer aktuellen Studie auf einen Artikel im „Metal Bulletin“ hin, in dem Fragen bezüglich der weiteren Ausbaupläne des chinesischen Stromnetzes aufgeworfen werden. Laut dem Artikel plant die Regierung, für den Ausbau des chinesischen Stromnetzes im Jahr 2010 ein Viertel weniger auszugeben. Der Ausbau des Stromnetzes macht einen großen Teil des chinesischen Kupferbedarfs aus. Nach 43 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009 sollen in diesem Jahr nur 33 Milliarden US-Dollar investiert werden. Vom Jahr 2008 zum Jahr 2009 wuchsen die Ausgaben noch um 23%. Die Analysten der Deutschen Bank rechnen aber nicht damit, dass die Gesamtnachfrage Chinas deutlich fallen wird. Vielmehr wird die Bedeutung der Verbrauchergruppen weg vom Stromnetz und hin zu Automobilen und Konsumprodukten steigen. Trotz dessen glauben die Experten, dass die derzeit extrem gute Stimmung um die chinesische Rohstoffnachfrage aus diesem Grund etwas nachlassen könnte. Gemeinsam mit der Erwartung der Analysten, dass die Lagerauffüllungen der Unternehmen im Jahr 2010 nicht mehr so stark ausfallen werden, wie 2009, dürfte insgesamt die chinesische Rohstoffnachfrage im Jahr 2010 fallen.
China: Fällt die Rohstoffnachfrage in 2010?
Kategorie: Asien-News | News Warenterminbörsen | Datum: 20.01.2010
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