Schanghai (BoerseGo.de) – Die chinesische Bank of Communications (BoCom) mit Sitz in Schanghai will Milliarden Euro über eine Privatplatzierung einnehmen. Die fünftgrößte Bank Chinas (gemessen am Vermögen) will 50 Milliarden Yuan (5,94 Milliarden Euro) durch eine private Aktienausgabe einnehmen.
Mit dem Schritt will die im SSE 50-Index an der Börse in Schanghai und auch an der Börse in Hongkong im Hang Seng Index gelistete Bank die strikteren Kapitalanforderungen an den chinesischen Bankensektor erfüllen, wie die Kapitalmarkt-Wochenzeitung IFR (International Financing Review) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am heutigen Donnerstag mitteilt. Die Transaktion soll bis zum Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein, wie die Thomson Reuters-Publikation IFR weiter mitteilt.
An dem Deal nehmen die größten BoCom-Aktionäre (die HSBC Holdings, das chinesische Finanzministerium und der National Social Security Fund) teil, wie es von IFR weiter heißt.
Bei einer Privatplatzierung wird eine Transaktion nicht über die Börse, sondern über die direkte Ansprache von Privatpersonen oder Institutionen durchgeführt.
Christian Zoller
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