New York (BoerseGo.de) - In den USA ruft die Pleite des bedeutenden Mittelstandsfinanzierers CIT Group im Vorfeld der beginnenden Weihnachtsgeschäftssaison ein gestiegenes Maß an Unsicherheit unter den Einzelhändlern hervor. Davor warnen gemäß einem Bericht der Associated Press Einzelhandelsverbände und Analysten. CIT gilt als wichtiger Finanzgeber für die Branche und versorge 2.000 Lieferanten und mehr als 300.000 Geschäftsbetreiber mit Kapital. Rund 60 Prozent der Branchenvertreter hänge von einer CIT-Finanzierung ab.
CIT stehe zwar in der Erwartung, den Gläubigerschutz gegen Jahresende wieder zu verlassen, aber ein durch die Insolvenz heraufbeschworener Störimpuls könne zuzüglich zum ohnehin bereits festen Kreditmarkt zu weiteren Irritationen führen.
Gemäß der National Retail Federation sind die Einzelhändler für 2010 auf eine Erholung der Konsumausgaben eingestellt. Dabei sei die Möglichkeit für Kreditgewährungen sehr wichtig.
Bei der am Wochenende erfolgten Gläubigerschutzbeantragung von CIT handelte es sich um einer der bislang größten Pleiten in der US-Geschichte und um die größte Bankpleite seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 (BoerseGo.de hat berichtet).
Christoph Huber,
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