Briten »not amused« über Pyjama-Shopping

Kategorie: Kreuz&Quer - Skurriles & Schmunzeln | Datum: 03.02.2010

In einem walisischen Supermarkt sind Kunden im Schlafanzug ab sofort unerwünscht.

Wer hätte das gedacht: Die Briten sind anscheinend so verschlafen, dass sie gelegentlich keine Zeit mehr finden, sich zum Shoppen anzuziehen. Eine Filiale der britischen Supermarktkette Tesco in Cardiff sah sich deswegen genötigt, jetzt einen Dresscode eingeführt. »Schuhe müssen immer getragen werden, und Nachtwäsche ist verboten«, zitiert der »Guardian« eine entsprechende Kleiderordnung.

Einkaufspassage: Hier wäre Einkaufen im Pyjama wohl nicht angesagt (Bild: P. Kirchhoff/Pixelio)

In dem in der Regel bis 22.00 Uhr geöffneten Tesco-Supermarkt in St. Mellons, einem Vorort der walisischen Hauptstadt Cardiff, waren es etwa »eine Handvoll« Kunden im Pyjama, die andere Einkaufsbesucher verstörten. Sie beschwerten sich, erklärt eine Konzernsprecherin. Ein Sprecher der Kette beschwichtigte freilich, dass es sich nicht um ein Verbot im strengen Sinne handle. Dennoch müsse man Rücksicht auf Kunden nehmen, die sich gestört fühlten, wenn Menschen im Schlafanzug kämen, um ihre Einkäufe zu erledigen.

Ähnliche Regelungen gab es laut Guardian schon mal in Dublin. Auch ein arabisches Emirat habe dem Volk einst untersagt, im Pyjama zur Arbeit zu gehen. (eh)

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Über den Autor:

Engelbert Hoermannsdorfer,
Kolumnist

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