New York (BoerseGo.de) – Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat im vierten Quartal 2011 einen kräftigen Gewinnanstieg verbucht, die Analystenerwartungen aber nicht ganz erreicht. Das Nettoergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 76 Prozent von 483 Millionen Dollar auf 852 Millionen Dollar beziehungsweise von 0,28 Dollar je Aktie auf 0,50 Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Auf angepasster Basis konnte das Ergebnis um 12 Prozent von 807 auf 906 Millionen Dollar zulegen, während sich das angepasste Ergebnis je Aktie von 0,47 Dollar auf 0,53 Dollar erhöhte. Damit wurden die Analystenschätzungen von 0,55 Dollar aber nicht ganz erreicht.
Die Erlöse stiegen um sieben Prozent von 5,11 auf 5,45 Milliarden Dollar, womit die Markterwartungen von 5,51 Dollar knapp verfehlt wurden.
Im laufenden Jahr wird der Patentwegfall für den Kassenschlager Plavix Umsatz und Ergebnis von Bristol-Myers Squibb belasten. Die Erlöse sollen um 14 bis 19 Prozent auf 17,2 bis 18,2 Milliarden Dollar sinken. Das Ergebnis je Aktie im Gesamtjahr wird zwischen 1,90 und 2,00 Dollar erwartet.
Oliver Baron,
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: