London (BoerseGo.de) - Der angeschlagene britische Ölriese BP steht bei der Bekämpfung der seit Ende April im Golf von Mexico grassierenden schlimmsten Ölpest der US-Geschichte möglicherweise vor einem entscheidenden Erfolg. So weckt die erfolgreiche Anbringung einer 40 Tonnen schweren Glocke über dem aus mehr als 1500 Meter Meerestiefe befindlichen offenen Ölbohrloch die Hoffnung auf eine positive Wende. Derzeit erfolge die Durchführung von entsprechenden Tests. Die Dauer der Erprobung liege zwischen sechs und 48 Stunden. Ein Gelingen dieses Abschließversuchs sei aber noch ungewiss, zumal die Kappe unter solchen Bedingungen noch nie zum Einsatz kam. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Vorrichtung den Austritt des Öls zur Gänze stoppt oder zumindest so weit eindämmt, dass der Rest von Schiffen an der Oberfläche vollständig abgepumpt wird.
Bislang ist BP bei seinen Versuchen den Ölaustritt zu stoppen weitgehend erfolglos geblieben. Wegen der für BP anfallenden Milliardenkosten aus der Ölpest grassierten zuletzt Spekulationen über eine Übernahme des Konzerns durch Exxon Mobil oder Chevron (BoerseGo.de hat berichtet).
Christoph Huber,
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