Im Anschluss an den Wechsel auf den Septemberkontrakt gab der Bobl-Future vergangene Woche zwar noch einmal alles. Nachdem der Versuch, das Allzeithoch bei 127,21 zu knacken jedoch gescheitert ist, stehen die Zeichen auf Korrektur. So konnte das Kontraktwechsel-Gap wieder geschlossen werden, und auch das jüngste Verlaufstief bei 126,13 wurde jüngst unterschritten. Damit hat das Rentenbarometer eine kleine Toppbildung abgeschlossen, die weitere Kursverluste begünstigt. Entsprechend groß dürfte der Druck auf die massive horizontale Haltezone aus mehreren Hochpunkten bei 125,91/69 ausfallen, denn das Abschlagspotential aus der angeführten Toppbildung, das sich immerhin auf rund 100 Ticks taxieren lässt, harmoniert vielmehr mit der 90-Tage-Glättungslinie (akt. bei 125,16). Im Anschluss liegt der Fokus dann bereits auf den massiven horizontalen Unterstützungen im Bereich von rund 124, die zudem durch die 200-Tages-Linie (akt. bei 124,20) verstärkt werden. Mit Blick auf die klaren Verkaufssignale des MACD und des Stochastik unterschreiben die technischen Indikatoren das angeführte Negativszenario derzeit blind.

Quelle: HSBC Trinkaus
externer Redakteur