Informationen der Internationalen Blei und Zink Studiengruppe (ILZSG) zufolge hat sich der globale Angebotsüberschuss auf dem Bleimarkt in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 gegenüber dem Vorjahr weiter ausgeweitet. Zwar stellte sich ein Nachfragewachstum von 7,5 Prozent im Jahresvergleich ein, jedoch legte die Produktion noch deutlicher zu.
So soll sich der Angebotsüberschuss bis Ende September auf 170.000 Tonnen verdreifacht haben. Das World Bureau of Metal Statistics (WBMS) geht ebenso wie die ILZSG von einem Angebotsüberschuss aus. Mit einem geschätzten Überschuss von 47.300 Tonnen fällt die Schätzung aber niedriger aus.
Die Bleikurse haben dieses Jahr in der Spitze von über 2.900 US-Dollar je Tonne auf aktuell unter 2.000 US-Dollar nachgegeben. Die nächste größere Unterstützung liegt bei rund 1.795 US-Dollar, dem Verlaufstief vom 21.10.2011. Widerstand liegt bei 2.200 US-Dollar, der Gap-Unterkante vom 22.09.2011.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Jens Lüders
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