Die Autobauer sind in den USA mit überraschend guten Geschäften ins neue Jahr gestartet. Die großen Hersteller verkauften auf dem wichtigen Absatzmarkt im traditionell schwachen Verkaufsmonat Januar fast zwölf Prozent mehr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge als vor Jahresfrist. Nach Einschätzung von Toyota könnten die Autobauer auf das Jahr hochgerechnet in den USA auf die Auslieferung von rund 14 Millionen Fahrzeugen zusteuern. GM rechnet 2012 mit einem Absatzplus auf 13,5 bis 14 Millionen, Volkswagen Amerika erwartet 13,7 Millionen. Da die Autos auf den US-Straßen im Schnitt mittlerweile bereits elf Jahre auf dem Buckel haben, müssen sich immer mehr Verbraucher neue Fahrzeuge zulegen. 2011 war der Absatz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen rund zehn Prozent auf 12,8 Millionen gestiegen.
BMW schlug inklusive seiner Marke Mini im Januar 19.739 Fahrzeuge los, fast sechs Prozent mehr als im Januar 2011. Das kräftige Absatzplus im Januar überrascht auch deswegen, weil die Autohersteller mittlerweile nicht mehr die großzügigen Kaufanreize bieten, mit denen sie ihre Kunden im vergangenen Jahr noch gelockt hatten. Die Zeiten, in denen alle nur nach Marktanteilen gestrebt hätten, seien vorbei, sagte Jesse Toprak, Analyst bei TrueCar.com. "Die meisten Hersteller konzentrieren sich jetzt auf das, was wirklich zählt - die Profitabilität." Und da ist BMW ganz vorne dabei.
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