Hannover (BoerseGo.de) - Viele deutsche Winterurlauber sind sportlich aktiv und frönen dem Skifahren oder sind von der Wanderlust gepackt. Sie reisen gern ins Ausland, um in alpinen Regionen ideale Voraussetzungen zu genießen. Doch bei allen sportlichen Aktivitäten ist immer ein Verletzungsrisiko dabei. Von den rund 4,2 Millionen Ski fahrenden Bundesbürgern zogen sich im Winter 08/09 sage und schreibe über 48.000 eine Verletzung zu, die ärztlich versorgt werden musste. Und etwa 7.000 Verletzte blieb eine stationäre Behandlung nicht erspart, wie die Düsseldorfer Auswertungsstelle für Skiunfälle berichtet.
"Gesetzlich Versicherte erhalten in Staaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums sowie in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, eine medizinische Grundversorgung von der eigenen Krankenkasse bezahlt. Doch diese Grundversorgung ist nicht automatisch deutscher Standard", erläutert AWD-Versicherungsexperte Stefan Neubauer. Es dürfe nicht vergessen werden, dass trotz allen Leistungskürzungen in den vergangenen Jahren die deutsche Gesundheitsversorgung zu den besten der Welt gehört. "Wer sich vor Mehrkosten durch eine Behandlung im Ausland schützen will, sollte eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Für Fernreisen ist sie ein absolutes Muss, da dort überhaupt kein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht. Und Krankenhausaufenthalt oder Rücktransport können rasch tausende von Euro verschlingen", so Neubauer.
Thomas Gansneder,
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