Audi: Die schmucke VW-Tochter hat amibitionierte Ziele

Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Top-Artikel | Datum: 20.08.2010

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Düsseldorf (BoerseGo.de) - Die Premium-Tochter von Volkswagen –Audi- will im Oberklassesegment den Abstand zu den Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz innerhalb weniger Jahre nihilieren. "Bis 2015 wollen wir rund 400.000 Fahrzeuge verkaufen und sehen uns damit auf dem Niveau der Wettbewerber", sagte Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer im Gespräch mit dem Handelsblatt am Freitag. Zum Vergleich: 2009 hat Audi 245.000 dieser Autos, die mehr als 50.000 Euro kosten, abgesetzt.
Audi erhofft sich von den Absatzmärkten China und den USA besondere Verkaufsimpulse. "In den USA wollen wir den Anteil der Oberklasse-Modelle an unseren Verkäufen von aktuell 17 Prozent bis zum Jahr 2015 nahezu verdoppeln", sagte Schwarzenbauer der Zeitung. "In China legen wir noch stärker zu. Dort wird unser Absatz in der Oberklasse überproportional wachsen - bis 2015 um 67 Prozent."

Die bayerische VW-Tochter hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen gesamten Verkaufszahlen an den deutschen Konkurrenten vorbeizuziehen. Zunächst liegt die Messlatte bis 2015 bei insgesamt 1,5 Millionen Wagen. Daimler hat sich für die Marke Mercedes-Benz die gleiche Ambition gesetzt. BMW will schon 2012 auf über 1,6 Millionen Pkws kommen.

Audis internationale Wachstumspläne kommen der Auslastung der deutschen Werke zugute. Denn sämtliche Oberklasse-Modelle laufen in Deutschland vom Band. Wegen des hohen Auftragseingangs beim neuen A8 werde derzeit geprüft, "ob wir im zweiten Halbjahr in Neckarsulm die ein oder andere Sonderschicht fahren", sagte Schwarzenbauer. Große Hoffnungen setzt der Vertriebsvorstand auf den neuen A7, der zwischen dem Dienstwagen A6 und dem Chauffeurswagen A8 angesiedelt ist. Der A7 soll über seine gesamte Lebenszeit 200.000 mal verkauft werden.

Im vergangenen Jahr waren die Premiumhersteller in die Krise geraten. In diesem Jahr laufen die teuren Wagen aber wieder in bestechender Form auf. Die Verkäufe verzeichnen dicke zweistellige Zuwachsraten.
Bild: ©www.flickr.com/SantaRosa OLD SKOOL

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