Davos (BoerseGo.de) – Der Deutsche-Bank-Chef Joseph Ackermann sieht bei den Verhandlungen der privaten Gläubiger mit der griechischen Regierung über einen Schuldenschnitt den Handlungsspielraum der Banken ausgeschöpft. „Der private Investorenbereich hat ja schon ein sehr attraktives Angebot auf den Tisch gelegt“, sagte er am Freitag Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos im Gespräch mit „n-tv“.
„Das sind immerhin fast 70 Prozent Verlust, die wir in Kauf nehmen, das ist sehr, sehr viel“, fuhr der Manager fort. Ackermann sehe auch für diejenigen Banken, die ihr Griechenland-Engagement nach Marktpreisen bewerteten, keine Gefahr, ins Straucheln zu geraten. Wer jedoch nicht nach Marktpreisen bewerte, der müsse draufzahlen. Der scheidende Vorstandsvorsitzende der größten Bank Deutschlands äußerte sich zudem zuversichtlich, dass eine Lösung für Griechenland gefunden werde.
Susanne Schulz
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