Arbeitsmarkdaten drücken Hypothekenzinsen nach oben

Kategorie: US-Markt News | Datum: 09.02. 19:41

San Francisco (BoerseGo.de) – Die Zinsen für die 30-jährige Festhypothek sind in den USA in der letzten Woche auf dem in der Vorwoche erreichten Allzeittief verblieben. Die Rate für die 15-jährige Festhypothek konnte sich aufgrund guter US-Jobdaten im Januar dagegen etwas vom Allzeittief lösen, wie Freddie Mac heute berichtete.

Die 30-Jahres-Rate verharrte in der Woche zum 9. Februar bei durchschnittlich 3,87 Prozent, nach 5,05 Prozent vor einem Jahr. Der durchschnittliche Zinssatz für die 15-Jahres-Festhypothek stieg auf 3,16 Prozent, nach einem Rekordtief von 3,14 Prozent in der Vorwoche und 4,29 Prozent vor einem Jahr.

Für 5 Jahre (variabel) mussten in der letzten Woche durchschnittlich 2,83 Prozent bezahlt werden, nach 2,80 Prozent in der Vorwoche. Für ein Jahr stieg das Niveau von 2,76 Prozent auf 2,78 Prozent.

"Der Arbeitsmarktbericht im Januar wurde gut aufgenommen und hat zu einem leichten Aufwärtsdruck bei den Hypothekenzinsen geführt. Es wurden 243.000 Arbeitsplätze geschaffen, was der größte monatliche Zuwachs seit April 2011 war. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,3 Prozent, was der niedrigste Stand seit Februar 2009 ist. Leider sank die Erwerbsquote auf 63,7 Prozent. Schlechter war der Wert zuletzt im Mai 1983", sagte Frank Nothaft, Chefökonom bei Freddie Mac.

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