Antidepressiva erhöhen Selbstmordgefahr

Kategorie: Biotech & Pharma News | Datum: 14.09.2004

Chart
delayed 41,11 -0,12% mehr Optionen
delayed 22,13 -0,05% mehr Optionen
Ein von der Food and Drug Administration beauftragtes Gremium ist heute zu dem Schluss gekommen, dass Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen die Neigung zu Selbstmorden und Selbstmordgedanken erhöhen. Dies, so die Wissenschaftler, gelte für sämtliche der neuen und gebräuchlichen Medikamente auf dem US-Markt und gehe aus mehreren Dutzend Studien hervor. Allerdings sei das Risiko von Selbstmorden nur geringfügig höher.

Das Komitee aus namhaften Wissenschaftlern empfahl der amerikanischen Zulassungsbehörde, die Behandlungshinweise für Ärzte und Eltern bezüglich dieser Thematik künftig drastischer zu formulieren. Über weitergehende Maßnahmen werde derzeit beraten. Betroffen sind unter anderem Blockbuster-Präparate der Pharmariesen Pfizer, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Forest Laboratories und Wyeth.

Am Markt hatte man offenbar mit frappierenderen Neuigkeiten gerechnet. Pfizer verbilligten sich heute um 0,03 Prozent auf 32,12 Dollar; während sich Eli Lilly um 1,54 Prozent auf 66,46 Dollar und Forest Labs sogar um 4,92 Dollar verbessern konnten.

Diskussion zu diesem Artikel:

Umfrage

Der Börsenstart der Facebook-Aktie verlief nicht ganz so vielversprechend wie erwartet. Wird der Titel dennoch eine neue Erfolgsgeschichte schreiben?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.