Anlagechancen trotz Negativschlagzeilen
Kategorie: Fonds-News | Datum: 16.03.2010
Mit einer Straffung der Geldpolitik rechne man derzeit nur in den Schwellenländern sowie in rohstoffgedeckten Währungen, meint Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer bei Sarasin. Deshalb sei bei Aktien aus den Schwellenländern auf kurze Sicht Vorsicht angebracht. Auf längere Sicht erschienen Schwellenmarktaktien allerdings weiterhin attraktiv.
Obwohl ein Inflationsanstieg nicht dem Hauptszenario der Sarasin-Experten entspricht, halten sie Strategien zur Absicherung gegen dieses Risiko für attraktiv. Dabei bevorzuge man gut kapitalisierte Aktien mit steigenden Renditen, die in der Vergangenheit bewiesen hätten, dass sie die Inflation übertreffen könnten. Zudem rät Sarasin zu Anlagen mit Rohstoffbezug, wie Rohstofffonds, gezielte Investitionen in ETFs (z.B. Platin) und Unternehmen, die ein überproportionales Engagement in Rohstoffen ermöglichen (z.B. Öl- und Gas-Exploration und -Produktion, Goldminen).
Bild: ©iStockphoto.com/Nikada
Diskussion zu diesem Artikel:
NEUE Umfrage
Laut Hedge-Fonds-Legende George Soros geht die in der Schuldenkrise von der EU verordnete Sparpolitik genau in die falsche Richtung. Führt Angela Merkel die Eurozone in eine Depression?
Oliver Baron,
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: