Anhaltende US-Bankenkrise könnte für Einlagensicherung zum Problem werden
Kategorie: US-Markt News | Institutionelle - Investoren/Investmentbanken | Top-Artikel | Datum: 17.08.2009
Für die in den vergangenen beiden Jahren 102 pleite gegangenen Banken sei der FDIC für durchschnittlich 25 Prozent der Vermögenswerte eingestanden. Damit sei die 19 Prozent-Rate der letzten Bankenkrise zwischen 1989 und 1995 bereits deutlich überschritten. Damals wurden von Aufsichtsbehörden 747 Geldhäuser geschlossen.
Der Einlagensicherungsfonds habe 13 Milliarden Dollar für mehr als 300 weitere angeschlagene Banken abgezweigt. Die Liste dieser Institute sei geheim. Es bestehe unter anderem das Problem, dass viele Banken in Hochkonjunkturzeiten zu hohe Risiken auf sich genommen hätten und nun deren Kapital in alarmierendem Tempo zur Neige geht, heißt es weiter in dem Bericht.
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