Aktien Tokio schließen etwas leichter - Berichtsperiode im Blick

Kategorie: Marktberichte | Asien-News | Marktberichte (Dow Jones) | Top-Artikel (Dow Jones) | Datum: 03.02. 08:36

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TOKIO (Dow Jones) - Schwache Geschäftszahlen und Zurückhaltung vor dem viel beachteten US-Arbeitsmarktbericht haben die Börse in Tokio am Freitag mit Verlusten ins Wochenende geschickt. Der Nikkei-225 gab 0,5 Prozent oder 45 Punkte auf 8.832 ab, während der breiter gefasste Topix 0,2 Prozent bzw 2 Zähler auf 761 einbüßte. "Die Berichtsperiode verläuft relativ schlecht. Man erkannt allerdings bei der Kursentwicklung eine gewisse Wertschätzung für Restrukturierungen, auch wenn diese zu Lasten kurzfristiger Gewinne gehen", sagte ein Händler und verwies explizit auf die Aufschläge bei Sumco und Sony.

"Die fundamentale Lage ist insgesamt ermutigend - vor allem in den USA. Auch in der europäischen Schuldenkrise scheint es eine Stabilisierung zu geben", ergänzte ein Analyst. Neben den fundamentalen Aussichten stand einmal mehr die Berichtsperiode im Blickpunkt. Softbank gaben um 3,6 Prozent auf 2.149 Yen nach, auf Jahressicht halbierte sich der Gewinn im dritten Quartal. Yamaha sanken um 6,9 Prozent auf 683 Yen, das Unternehmen verfehlte die eigene Zielsetzung und senkte die Prognose fürs Gesamtjahr. Analysten reagierten mit negativen Kommentaren auf den Datenkranz.

Nippon Sheet Glass brachen um 12 Prozent auf 132 Yen ein, nachdem der Konzern einen höheren Verlust als bislang mitgeteilt in Aussicht gestellt hatte. Dagegen zogen Hitachi um 7,5 Prozent auf 429 Yen an, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal einen Gewinneinbruch verbucht hatte. Allerdings bestätigte die Gesellschaft den Jahresausblick. Canon gewannen 2 Prozent auf 3.345 Yen, der Elektronikkonzern überraschte mit einem Aktienrückkaufprogramm. Der Betreiberaktien des virtuellen Sozialnetzwerkes Gree schnellten um 13 Prozent auf 2.565 Yen empor, der Konzern erhöhte die eigene Prognose.

Sony kletterten um 8,1 Prozent auf 1.435 Yen. Analysten relativierten die schwachen Vortageszahlen und bescheinigten dem Elektronikriesen positive operative Trends. Außerdem habe der neue CEO Restrukturierungshoffnungen geweckt, hieß es weiter. Die Aktien des Modulherstellers Sumco schossen um 17,4 Prozent in die Höhe und erholten sich damit vom Vortageseinbruch. Das Unternehmen plant einen Konzernumbau und will 15 Prozent der Belegschaft abbauen.

DJG/DJN/flf

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Bild: ©www.flickr.com/mrhayata

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