Adidas erhöht Gewinnprognose

Kategorie: News Europa | Datum: 02.08.2012

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Herzogenaurach (BoerseGo.de) - Bei Adidas laufen die Geschäfte richtig gut. Dank des Verkaufsschubs während der Fußball-Europameisterschaft konnte der Sportartikelausrüster in den Monaten April bis Juni 2012 Umsatz und Ertrag deutlich steigern.

Der Konzernumsatz lag im zweiten Quartal 2012 mit 3,517 Milliarden um 15 Prozent über dem Vorjahresniveau (2011: 3,1 Mrd. Euro). Die in der Sportartikelbranche wichtige Kennziffer der Bruttomarge ging im zweiten Quartal 2012 um 0,9 Prozentpunkte auf 48,2 Prozent zurück (2011: 49,2%). Preissteigerungen, ein besserer Produktmix und eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein größerer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, konnten den wesentlichen Anstieg der Beschaffungskosten nur zum Teil kompensieren.

Das Bruttoergebnis des Konzerns stieg dennoch um 13 Prozent auf 1,697 Milliarden Euro. Aufgrund der niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich die operative Marge auf 7,3 Prozent (2011: 7,1 %). Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich um 18 Prozent auf 165 Millionen Euro (2011: 140 Mio. Euro). Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 0,79 Euro. „Wir haben im ersten Halbjahr 2012 erneut glänzende Geschäftsergebnisse erzielt“, sagte Adidas-Chef Herbert Hainer. „Wir haben den Fußball-Sommer dominiert, unsere operative Marge verbessert und unsere Vorräte erstklassig gemanagt. Diese herausragenden Leistungen zeigen, dass wir das richtige Rezept haben, um die sehr positive Entwicklung von Gewinn und Cashflow nachhaltig aufrechtzuerhalten“.

Mit den guten Zahlen im Rücken passte die Konzern-Spitze um Vorstandschef Hainer die Jahresprognose für den Nettogewinn nach oben an. Der Überschuss soll 2012 nun auf einen Rekordwert von 770 bis 785 Millionen Euro ansteigen. Das entspricht einem Plus von 15 bis 17 Prozent. Zuletzt hatte man einen Anstieg von 12 bis 17 Prozent prognostiziert. Der Umsatz soll weiterhin währungsbereinigt um etwa zehn Prozent steigen.

Über den Autor:

Bernd Lammert,
Redakteur Fundamental

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