Sunnyvale (BoerseGo.de) – Der US-Halbleiterproduzent Advanced Micro Devices (AMD) ist im vierten Quartal in die Verlustzone abgerutscht. Nach einem Gewinn von 0,50 Dollar je Aktie verbuchte der Chiphersteller einen Verlust von 0,24 Dollar pro Aktie. Klammert man Sondereffekte wie Abschreibungen auf die Produktionstochter Globalfoundries sowie Umbaukosten aus, errechnet sich ein Gewinn von 0,04 Dollar je Aktie, der ebenfalls unter den Konsensschätzungen der Analysten von 0,16 Dollar pro Aktie liegt. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 2,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar, was ebenso unter den Konsensschätzungen der Analysten von 1,71 Milliarden Dollar liegt.
Neben den Lieferengpässen für Festplatten aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand macht dem Konzern die Tatsache zu schaffen, dass sich immer mehr Kunden für Tablet-PCs als für herkömmliche Laptops entscheiden. Zusätzlich dämpft die unsichere Konjunkturlage die Nachfrage nach PCs. Das Management teilt mit, dass die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, die unter anderem 1.400 Stellenstreichungen beinhalteten, erste Früchte zeigen. Für das erste Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von 1,505 bis 1,606 Milliarden Dollar in Aussicht, die aktuellen Konsensschätzungen der Analysten gehen von einem Umsatz von 1,6 Milliarden Dollar aus.
Die Aktie verliert nachbörslich 1,5 Prozent auf 6,43 Dollar.
Christian Hoyer,
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