New York (BoerseGo.de) - Der von der US-Regierung vor dem Bankrott gerettete Versicherungsriese American International Group Inc. (AIG) einigte sich mit dem Finanzministerium über die weitere Vorgehensweise im Bereich der bislang unerledigten Rückzahlung von Nothilfen an den Steuerzahler. Danach beabsichtige das Finanzministerium 49,1 Milliarden Dollar schweres Vorzugskapital des Konzerns in Stammaktien umzuwandeln. Diese Papiere werden im Laufe der Zeit zum Verkauf gebracht. AIG wolle über diesen Weg ebenso die von der Federal Reserve erhaltenen Kredite tilgen. Durch den damit verbundenen Erhalt von neuen Aktien erhöhe sich der Anteil des Finanzministeriums an AIG auf 92,1 Prozent.
AIG hat während des Höhepunkts der Finanzkrise von der US-Regierung Finanzspritzen von insgesamt 182 Milliarden Dollar erhalten und sieht sich nun zum Verkauf von Unternehmensteilen gezwungen, um seinen Verpflichtungen zur Rückzahlung gerecht zu werden. Per 30. Juni bezifferte sich die Höhe an unerledigten Verbindlichkeiten gegenüber dem Steuerzahler noch immer auf 132,1 Milliarden Dollar. Darin inkludiert sind Kredite der Federal Reserve von 49,1 Milliarden Dollar.

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