10-jährige US-Rendite: Kein Handlungsbedarf

Kategorie: boerse-go: Research | Datum: 11.03.2010

Bei der letzten Betrachtung stellten wir eine Trading-Box fest. in deren Grenzen sich die 10-jährige US-Rendite bewegte. Ein Ausbruch schien nicht in Sicht zu sein, da keinerlei Impulsbewegungen erkennbar waren. Letztendlich hat sich an dieser technischen Konstellation nichts geändert

Allein die Schwankungsbreite scheint sich etwas einzuengen, denn die Notierungen ließen zuletzt die Konstruktion eines Dreiecks zu, dessen Mitte sich auf einen Wert von etwa 3,70% konzentriert. Dementsprechend sind die Grenzen dieser Formation momentan bei 3,80% auf der Ober- bzw. bei 3,60% auf der Unterseite zu finden. Erst ein Ausbruch aus diesen Grenzen würde einen neuen Impuls geben, wobei deutliche Bewegungen auch danach nur schwer vorstellbar sind.

So wäre das Potenzial nach oben durch eine Reihe massiver Widerstände beschränkt, die zwischen 3,91% und 4,00% zu finden sind. Doch auch im Fall eines Bruchs nach unten können wir Investoren keine deutlichen Gewinne in Aussicht stellen, denn hier finden massive Unterstützungen im Bereich von 3,53% und 3,47%.

Zudem lässt sich kein Grund für einen Ausbruch finden. Als Reaktion auf den letzten Abschlag steigt die Rendite momentan zwar an, doch sollte sie dabei eine idealtypische Zick-Zack-Bewegung zeigen. Durch das Gesetz der Wellengleichheit lässt sich hier ein Zielniveau von 3,80% berechnen und bildet dann mit der angesprochenen Dreieck-Geraden einen Kreuzwiderstand.

Ein solches Dreieck scheint nicht nur die Rendite selbst, sondern auch der RSI auszubilden. Der Oszillator zeigt damit ebenfalls eine ausgeglichene Konstellation an. Hinzu kommt ein MACD-Histogramm, das in der Nähe der neutralen Linie rangiert.

Fazit: Der aktuelle Anstieg scheint eine Reaktion auf die vorangegangene Abwärtsbewegung zu sein. und sollte an der Marke von 3,80% enden. Insofern besteht aktuell kein Handlungsbedarf. Im Fall eines Bruchs stehen kurz darüber weitere Widerstände bereit, um einen weiteren Anstieg zu verhindern. Fraglich ist dann allerdings, ob sich ein übergeordneter Trend etabliert hat.



Quelle: WGZ-Bank

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Über den Autor:

Thomas Gansneder,
Redakteur

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