Palladium wurde 1803 von William Hyde Wollaston entdeckt. Er benannte es 1804 nach dem zwei Jahre vorher entdeckten Asteroiden Pallas. In der Natur tritt Palladium in geringen Mengen zwar fast immer zusammen mit den übrigen Elementen der PGM-Gruppe (Platingruppenmetalle) auf. Palladium wird in der heutigen Zeit als Nebenprodukt bei der Nickel-, Kupfer-, Blei-, Silber-, Gold und Platin-Produktion gewonnen. Palladium wird zusammen mit Platin gefördert aber es kommt auch bei der Förderung von Nickel zu Tage. Palladium wird vor allem bei der Herstellung von Katalysatoren für Fahrzeuge verwendet. 63% der Palladiumproduktion werden in diesem Bereich verarbeitet. In der Elektrotechnik werden weitere 21%, in der Zahntechnik 12% verarbeitet. Während in Europa die Nachfrage unter Berücksichtigung der Rückgewinnung von 2003 auf 2004 um elf Prozent auf 32 Tonnen zurückging, konnte sie in Japan um
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Palladium wurde 1803 von William Hyde Wollaston entdeckt. Er benannte es 1804 nach dem zwei Jahre vorher entdeckten Asteroiden Pallas. In der Natur tritt Palladium in geringen Mengen zwar fast immer zusammen mit den übrigen Elementen der PGM-Gruppe (Platingruppenmetalle) auf. Palladium wird in der heutigen Zeit als Nebenprodukt bei der Nickel-, Kupfer-, Blei-, Silber-, Gold und Platin-Produktion gewonnen. Palladium wird zusammen mit Platin gefördert aber es kommt auch bei der Förderung von Nickel zu Tage. Palladium wird vor allem bei der Herstellung von Katalysatoren für Fahrzeuge verwendet. 63% der Palladiumproduktion werden in diesem Bereich verarbeitet. In der Elektrotechnik werden weitere 21%, in der Zahntechnik 12% verarbeitet. Während in Europa die Nachfrage unter Berücksichtigung der Rückgewinnung von 2003 auf 2004 um elf Prozent auf 32 Tonnen zurückging, konnte sie in Japan um acht Prozent auf 17,3 Tonnen und in den USA um 10,5 Prozent auf 32,5 Tonnen zunehmen. Dies liegt daran, dass in Europa bei neuen Fahrzeugen vermehrt die Dieseltechnologie eingesetzt wird und die Katalysator-Technologie für Palladium nicht marktreif ist.
In 2002 konnte die Palladiumproduktion um 2,3% auf 181.000 kg gesteigert werden. Die bedeutendsten Produzenten sind Russland mit 46,4% Anteil gefolgt von Südafrika mit 35,5% und den USA mit 8,2%.
Palladium wird an der New York Mercantile Exchange (Abteilung COMEX) und am London Buillon Market gehandelt.
Bei Knappheit von Platin und damit verbundenen erhöhten Preisen, wird Palladium als Substitut verstärkt nachgefragt.
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